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Entries for #Predestination

Parables, Desire, and Salvation: A Counter-Reformation Reading of Mark 4:10-12

In the Synoptic Gospels, each Evangelist narrates an event where Jesus explains to the Disciples and the other people standing around him the reason for his use of parables (Matt 13:10-17, Mark 4:10-12, and Luke 8:9-10). Jesus says that he teaches those who follow him the μυστήριον τῆς βασιλείας τοῦ θεοῦ1 — the “mystery of the kingdom of God” (Mark 4:11). To those outside of his circle, however, he does not reveal God’s mystery. To outsiders, Jesus instead teaches in παραβολαῖς — parables — “μήποτε ἐπιστρέψωσιν καὶ ἀφεθῇ αὐτοῖς τὰ ἁμαρτήματα” — “lest at any time they should turn, and their sins should be forgiven them” (Mark 4:12 GEN). For John Calvin, this pericope teaches sovereign predestination and places Jesus as the “executor of reprobation” to the un-elect2. Calvin’s reading of this pericope, especially Mark’s rendering with μήποτε in 4:10-12, renders Jesus using parables expressly to prevent — through obscuration — some people from receiving the mysterium that leads to forgiveness of sins.

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Posted: Thu, Nov 30, 2017, Words: ~3400, Reading Time: 16 min

Translation: Conciliatio Locorum Scripturae, Chapter 21

A modern English translation of Andreas Althamer’s 1527 Dialloge hoc est, conciliatio locorum scripturae, qui prima facie inter se pugnare videntur extended and translated into early Modern German in 1528 in Nürnberg (Nuremberg) and published as Diallage, das ist vereynigung der streytigen sprüch der schrifft, welche im esten anplick, scheynen wider einander zesein.

Latin Source

German Source


Diallage: Das ist Vereynigung der Streytigen Sprüch der Schrifft, Kapital XXI

Ich wil verhörten das herz Pharaonis / Exo. 4.

Pharao hat sein herz verhert / Exodi. 8.

Nichts streyten auch dise zwen sprüch / denn das herz Pharaonis ist ein mal verhert aus dem gericht Gottes / nacher nit mehr erweyckt. / Got hat im kein new hertz geben und das staynen herz von im genumen / sonder in seiner blindheyt gelassen / das er an im erzeygte sein glori. Darumb leydt nicht daran du sagest. / Pharao hab sein herz verhert oder sey im aus dem rath Gottes verhert worden. / Denn was Gott in uns thüt / das thun wir auch. / Was die axt thüt / das thut der zymmerman auch. / (Was der werckmeister thüt dz instrument auch) / feyrt er / sie auch wirckt er sei mit. / Der hamer schmidt mit dem schmid und ist baydes war / das fewz macht das eysen weych der schmid macht das eysen weych. / Pharao war ein vaß des zorns / und wiewol er etwo von seiner boßheit durch die mirakel und zaychen erschreckt / abstund / so ist erdoch bald wider in sin art geraten. / Er mochte nit warlich von herzen layd tragen uber sein boßheit / denn das staynen herz ward nicht von im genumen / sonder ye mehr und mehr wurde er verhert / nicts bewegt von wunder und zaychen. / Dann die natur Gottes ist / das sei die gotlosest mehr und mehr verstockt, / verblendt, und böser macht. / wie die sunne den schelmen stinckent macht / und die böse augen haben gar plendt / ist doch die ursach nicht in der sunnen / sonder an den augen und schelmen. / Also erregt Gottes wort die art der gotlosen / wo es auff sie scheynt / und ist doch den gotlosen wesen feynd / Psal. 5 wie die sunne dem gestanck / was für einer natur eyn yeder ist / also wirckt das wort in im. / Ist er aus Got geporen und ein Christ / so wirckt es in im leben und selickeit. / Ist er Adam und nicht widergepron / so wirckts nichts denn todt und verdammus in im. / Wie die sunne das wax waych macht, / den laym hört / das gras grün das hew dürr/ und ist doch ein sunne / die in einem yeden wirckt was es ist / und ist ein ursach aller ding on schuld.

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Posted: Tue, Oct 24, 2017, Words: ~900, Reading Time: 4 min